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Sugar sugar

Kleines Update aus dem zuckerfreien Leben: nach drei ersten unruhigen Tagen läuft es ganz stabil. Was vermutlich auch daran liegt, dass ich immer mal wieder den Zuckerkonsum zwischendurch im Alltag reduziert habe. Das scheint sich positiv auf den Entzug auszuwirken. Da ja auch Obst erlaubt ist, hier nur eine kleine Anmerkung an alle, die das Bedürfnis nach Süßem damit ausgleichen möchten: Fruchtzucker wird ohne die Bereitstellung von Insulin im Körper abgebaut. Das ist zwar auf der einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite muss die Leber jedoch die Fructose allein abbauen. Damit es der Leber nicht zu viel wird (Siehe nicht alkoholbedingte Fettleber), sollte es mit dem Obstkonsum also nicht übertrieben werden. Es gibt sehr gute und tolle Literatur sowie wunderbare Rezepte. Lasst Euch inspirieren. IMG_5941

Bildquelle: A. Harz (Gluten- und zuckerfreies Brot und Apfelkuchen)

P.S: Seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist auch eine Form von Selbstliebe, die das Leben versüßt.

Angekommen

… bei sich. Und der Erkenntnis, dass man mit all den eigenen Wünschen, Liebe, Vertrauen, Hingabe, Lachen, Kämpfen, Ehrlichkeit, Durchhalten, Verständnis, Fürsorge, Mitfühlen, Rumblödeln, den Versuchen, eigene Fehler einzugestehen und zu korrigieren, dem kleinen Dachschaden und niemals auch nur ansatzweise aus einem schlechten Gedanken heraus handeln zu wollen, genau richtig und liebenswert ist.
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Bildquelle: A. Harz

Nichts ist entspannender, als das anzunehmen…

Kennt das jemand, wenn der Moment kommt, der mit einem Bruchteil einer Sekunde alles so deutlich und klar macht. Wie ein kleiner Wassertropfen, der sich durch Regen an der Wand füllt und immer weiter wächst… Wenn all Deine Kraft aufgebraucht ist und Du Dich zurücksehnst in eine Zeit, in der Du leicht und frei warst.

Manchmal beginnt etwas, das Dich in seiner Einmaligkeit so überwältigt, dass kein Wort es mit den zur Verfügung stehenden 26 Buchstaben beschreiben kann. Du weißt nur, dass es Dein Herz umschließt, jeder Moment, jede Berührung, jeder Gedanke auch über die Entfernung ohne Sprache auskommt. Und Du nimmst dieses Gefühl mit jeder Deiner Zellen in Dir auf…

Und Du übersiehst die riesigen Berge aus Vergangenheit, genährt aus alter Verletzung, Angst, Überforderung, Ego, Alltag, Problemen und Steinen anderer, die den einen zum Schweigen und Aussitzen und den anderen zur Verzweiflung und Druck bringen. Berge, die noch nicht erklommen und bewältigt wurden und deren Spitze mit jedem Schritt der Last immer höher zu werden scheinen. Und jeder klammert sich an das berauschende Gefühl, die Augen fest davor verschlossen, dass es ohne den eigenen reinigenden Bergabstieg nicht geht, um überhaupt einen neuen gemeinsamen Berg besteigen zu können. So lange, bis das Einmalige verschüttet wird. Verschüttet aus Frust, Traurigkeit und Kraftlosigkeit. Während der eine versucht, mit allen Mitteln zu verdrängen, scheint für den anderen nur das Festumklammern zu bleiben.

So lange, bis der sich füllende Wassertropfen so schwer vom Regen ist, dass er sich löst und fällt…

Und mit Deinem Fallen fällt auch der Ballast, der alte und der sich angehäufte. Du bist zum ersten Mal wirklich allein und entdeckst Dich und die Erkenntnis, das nichts Neues eine Chance hat, wenn das Alte nicht breinigt und abgeschlossen wurde.

Die Zeit für Dich bringt Dich ganz allmählich wieder zu Deinem Ich, Deiner Wertigkeit und dem kostbaren Gefühl von Leichtigkeit.

zurück zu dir

Bildquelle: J.M. Kessler