Toleranz

Warum schafft man es in anderen Ländern, mit Toleranz zum brisanten Thema Corona ein friedliches Miteinander zu gestalten? Von Bekannten ist die Frage zu hören, warum man hierzulande so einen enormen Druck zu spüren bekommt. Eine gute Frage. Denn kaum jemand macht sich die Mühe (Hinweis: ich rede nicht von Impfgegnern und Verschwörungstheorie !), tatsächliche Gründe von Nicht- oder nur Teilgeimpften zu erfragen und verstehen zu wollen. Geht es letztlich um Profit, der entgeht, wenn Quarantäne und Ausfall anstehen? Macht es ein Unternehmen in so einer Situation tatsächlich so viel ärmer? Oder wäre es nicht eine wunderschöne Geste, einen Heimarbeitsplatz zu erschaffen (falls möglich), damit sich diese Person und ihre Familie keine Sorgen machen muss? Meist kommt die Kritik und der Druck auch noch von den Menschen, die sich selbst nicht ganz so genau an die herrschenden Regeln halten wollen, aber mit dem berühmten Fingerzeig ganz vorn dabei sind. Dies gilt im Übrigen auch in Bezug auf Elternzeit, die mittlerweile zum Glück auch immer mehr Väter wahrnehmen möchten. Noch immer verpönt und nur bedingt gern gesehen, tun sich viele Arbeitgeber schwer mit ehrlicher Freude gegenüber jungen Eltern, die sich vielleicht mehr Zeit nehmen, als unsere Generationen zuvor es kennengelernt haben. Es finden sich viele Gegebenheiten im täglichen Miteinander, in denen einem nur noch Frust und Ärger entgegengebracht werden. Wie oft lässt man sich (auch ich) mit hineinziehen in all die vorherrschende Negativität. Wäre es nicht mal ein Anfang, mit Liebe und Verständnis den Alltag etwas leichter für alle zu machen? Es kann im Großen nicht sein, was im Kleinen nicht beginnt…

Sugar sugar

Kleines Update aus dem zuckerfreien Leben: nach drei ersten unruhigen Tagen läuft es ganz stabil. Was vermutlich auch daran liegt, dass ich immer mal wieder den Zuckerkonsum zwischendurch im Alltag reduziert habe. Das scheint sich positiv auf den Entzug auszuwirken. Da ja auch Obst erlaubt ist, hier nur eine kleine Anmerkung an alle, die das Bedürfnis nach Süßem damit ausgleichen möchten: Fruchtzucker wird ohne die Bereitstellung von Insulin im Körper abgebaut. Das ist zwar auf der einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite muss die Leber jedoch die Fructose allein abbauen. Damit es der Leber nicht zu viel wird (Siehe nicht alkoholbedingte Fettleber), sollte es mit dem Obstkonsum also nicht übertrieben werden. Es gibt sehr gute und tolle Literatur sowie wunderbare Rezepte. Lasst Euch inspirieren. IMG_5941

Bildquelle: A. Harz (Gluten- und zuckerfreies Brot und Apfelkuchen)

P.S: Seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist auch eine Form von Selbstliebe, die das Leben versüßt.

Die Kunst des Loslassens… und des fesselnden Schreibens

Wer die ersten Bücher von Andrea Weidlich (wie “Der geile Scheiß vom Glücklichsein” und “Liebesgedöns” – keine bezahlte Werbung! – aber was gut ist, muss auch empfohlen werden) kennt, kommt auch an diesem nicht vorbei. Das Thema ist aktueller denn je und die Umsetzung grandios gelungen. Hinzu kommt eine gute Portion Humor. Mit jeder Zeile kann man das Buch “fühlen”, weil das auch die Autorin beim Schreiben mit Leib und Seele spürbar getan haben muss! Nebenbei ist Andrea eine unglaublich herzliche und empathische Person, die sich auch für keine persönliche Zeile (manchmal auch mehr Zeilen) zu schade ist. Mit Recht und absolut verdient schnellt ihr Buch die Amazon- und Spiegel-Bestsellerliste empor. Lasst Euch ein auf Ritter und weiße Kaninchen (das mich persönlich am meisten berührt hat). Es lohnt sich…garantiert!!!IMG_5902-1

Bildquelle: A. Harz

Süß

Der Jahreswechsel wird ja oft genutzt für gute Vorsätze, neue Gewohnheiten und und und… Da ich es meist nie mit dem Strom halte sondern eher in die andere Richtung auf die eigene Weise rudere, möchte ich hier jetzt aber doch mal mit auf den Zug aufspringen. Es ist der Zuckerfrei-Zug, Haltestelle Küche, Abfahrt morgen. Ich habe das in den letzten Jahren schon ab und an in den Alltag eingebaut, aber über Wochen konsequent durchgezogen leider noch nicht. Da die Literatur hier sehr viel zu bieten hat und ich mich mit sämtlichen Namen von offensichtlichen und versteckten Zuckerarten bereits beschäftigt habe, ist der Start glücklicher Weise nicht mehr so umständlich und schwierig. Es soll nicht ums Gewicht sondern um die Gesundheit gehen. Sehr zu empfehlen ist die Umstellung nach den Ernährungsdocs. Wichtig: man hungert nicht und es schmeckt (Achtung: keine bezahlte Werbung). Allen, die sich ebenfalls auf Neues einlassen, wünsche ich Geduld, Kraft und trotz allem Spaß dabei.

Jahresrückblick 2021

Andrea: mit Nachnamen Weidlich, auch in diesem Jahr wieder ein Hammer-Buch rausgehauen.
B
ewegung: noch zu wenig (super hilfreich mit Liebscher und Bracht – keine bezahlte Werbung – muss aber unbedingt erwähnt werden!).
Coleration: seit ein paar Monaten ohne, dafür mit sichtbaren (grauen) Spuren.
D
ankbar!
E
nergie: immer noch nicht ganz im richtigen Maß in die richtigen Dinge gesteckt.
Faulenzen: in gesundem Maß – herrlich und verdient!
G
ewicht: Wunschgewicht erreicht.
H
eilsam: Zeit für mich und mit mir (auch außerhalb einer Beziehung).
I
mpfung: spaltet die Gesellschaft.
Jubel: Aufstieg in die 2. Bundesliga.
K
inder: noch immer nicht ganz daran gewöhnt, dass sie aus dem Haus sind.
Lila: und Steffi (Eure Arbeit ist unersetzlich) <3
Machen:  und nicht quatschen.
N
eues: (und Bestehendes) darf leicht, einfach und schön sein.
Ohne Ausnahme: ein herzliches Dankeschön an alle, die uns auch in diesem Jahr unterstützt haben und immer für uns da waren!
P
aulina: Thurm – beste Meditationen (keine bezahlte Werbung – muss aber auch unbedingt erwähnt werden!).
Q
uarantäne:  in diesem Jahr glücklicher Weise verschont geblieben. Allen Betroffenen in diesem Sinne eine schnelle Genesung oder Ablauf dieser Zeit.
R
essourcen: sind unbezahlbar, wenn sie von Kollegen in Form von Schoki Zartbitter Orange vorausschauend (und jederzeit zugänglich) angelegt werden.
S
teffi: und Lila (Eure Arbeit ist unersetzlich) <3
Toleranz: in diesem Jahr mehr vermisst denn je.
Unsinn: in blödelnder Form – das bleibt mir genetisch bedingt unabhängig vom Alter (gesicherte Erkenntnis).
V
ogelkunde: direkt vor der Nase und gelegentlich innerhalb der Wohnung in Specht-Form.
Wert: vor allem den eigenen endlich gefunden.
X
mal: gesucht - W.
Y
o: yo yo (ohne Sinn – dafür in Kurzform).
Z
eit: braucht es, um Loslassen zu lernen und zu verstehen, das eigene Glück unabhängig von Verlust in den Vordergrund stellen zu dürfen.

Auszeit

Wenn Themen und Emotionen von außen zu viel werden, ist es wunderbar entspannend, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich zurückzuziehen. Zeit, um sich wieder bewusst zu machen, dass die guten Dinge auch jeden Tag passieren und einem auf verschiedenste Art und Weise begegnen. Zeit für ein gutes Buch, frische Luft, Lachen, nette Menschen treffen, kochen, malen. Gerade die Weihnachtszeit bietet ein paar Tage, um alte Rituale wieder zu leben: Morgens Lichter an, Kaffeeduft, Füße hoch, Zeitung raus, laaanges Frühstück, glücklich sein. Herrlich. Dankbar.
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Bildquelle: A. Harz

Weihnachten

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest im Kreise aller Lieben, mit gemütlichen Stunden, guten Gedanken, Lachen, Freude sowie mit liebevollen und glücklichen Momenten.

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Bildquelle: A. Harz