T wie Sträter

Ich laufe über den Innenhof des Deutschen Museums und frage mich, ob die wunderschöne Uhr im Außenbereich des Gebäudes auch ein vernehmbares Glockenläuten von sich geben kann.  Sie kann, sie wird und sie tut. Das kündigt der Gastgeber Torsten Sträter wenige Minuten später zu Beginn seines fast zweistündigen und pausenlosen Programmes an. So, damit wären alle Fragen vorab beatwortet und ich kann mich voll und ganz auf den coolen Typen aus dem Ruhrpott konzentrieren. Und komme nicht aus dem Lachen raus, was auch meinen Gesichtsmuskeln nicht entgeht, die am Ende des Abends im oberen Wangenbereich schmerzen werden. Aber Vergnügungsschmerz ist immer herzlich willkommen. Wie auch der Verursacher. Wer kann, sollte sich den sympatischen und schlagfertigen Mann unbedingt ansehen. Ich tue das öfter und denke mir ein paar Tage später, dass ich ja noch nicht die Kombi Kurt Krömer und Torsten Sträter gesehen habe und hole das online nach. Bei “Chez Krömer” ist Torsten zu Gast. Beide bleiben lustig, aber sprechen ein ernstes Thema an: Depressionen. Schnell merkt man, wie sehr es beide Beteiligten emotional bewegt und auch mich als Zuschauer. Und jeden, der ebenfalls weiß, was das bedeutet. Depressionen können durch vielerlei Gründe entstehen. Durch erbliche Veranlagung, Stress, BurnOut, Trauma etc. Und es ist vor allem eins nicht: nur ein Frauenthema. Depressionen zeigen sich mitunter auf ganz verschiedene Weise, wie Niedergeschlagenheit, Krankheitssymptome, Panikattacken, Leere, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen usw. All diese Dinge werden gerade bei starken Menschen oft über einen enorm langen Zeitraum ausgehalten und teilweise verdrängt. Mit professioneller Hilfe können Depressionen meist sehr gut in den Griff bekommen und ein Weg mit dem Umgang und den Ursachen gefunden werden. Jeder, den dieses Thema direkt und auch indirekt betrifft, sollte sich auf gar keinen Fall scheuen, Hilfe zu suchen. Dies ist auch eine ganz klare An- und Aussage der Herren Krömer und Sträter. Hut ab vor dem Mut und der Ehrlichkeit. Anbei ein Link zur Sendung, wer mag…

https://www.youtube.com/watch?v=ZxL1lJnHJN

Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111

Info-Telefon Depression: 0800 – 33 44 5 3

Zum Abschluss ein Schnappschuss für schöne Gedanken…

oznorTO

 Bildqelle: A. Harz

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>